MARKETING MITTEILUNG

Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten zu Anleihen, Aktien, Fonds, Währungen und mehr.


 

 

Berichte 2014

Aktien könnten 20-30% verlieren

Wir nehmen die aktuelle Situation an den Finanzmärkten zum Anlass, eine aktuelle Warnung auszusprechen, denn in den nächsten sechs Monaten könnten die internationalen Aktienmärkte bis zu 20-30% an Wert verlieren.

Wer wird davon profitieren?

Zum einen sind es die Märkte, welche wir auch in unseren letzten Berichten des Öfteren angesprochen haben. Nicht umsonst sehen wir, wie derzeit global Anleihen durch die Decke gehen. Der Grund dafür ist recht einfach. Wenn das Geld aus unsicheren und spekulativen Aktien rausgeht, denn verschiebt sich das Kapital Richtung Anleihen und anderer harter Assets und diese werden gekauft. Folglich steigen die Anleihenkurse. Je schwächer also der Aktienmarkt, umso stärker der Anleihenmarkt. Doch aufgepasst: Anleihe ist nicht gleich Anleihe und so gibt es hier horrende Unterschiede in diesem Segment. Fragen sie also ihren Berater bei Jaindl & Mautz, welche Anleihen gerade davon profitieren und welche man meiden sollte.

Zum anderen sind es starke Währungen wie etwa der Kanadische Dollar oder auch der Australische Dollar. Vor Monaten haben wir bereits auf den Trendwechsel im Euro hingewiesen und seitdem sind beispielsweise Besitzer im australischen Dollar schön im Plus, denn die Währung hat zeitweise fast +10 Prozent an Wert gegenüber der Gemeinschaftswährung zugelegt.

Wieso sollte jetzt eine große Korrektur in Aktien bevor stehen?

Hier können wir uns folgende Grafik ansehen. Diese zeigt auf, warum eigentlich der Aktienmarkt, vor allem in den USA so stark gestiegen ist. Die Tatsache, dass die US-Notenbank den Markt mit Geld überschwemmte (QE1, QE2, QE3), hat diese Anstiege beschleunigt. Doch immer am Ende der Kaufprogramme seitens der FED, sind die Aktienmärkte wieder in sich zusammengebrochen, bis ein neues Rettungspaket geschnürt wurde.

Hier die Fakten:

Nach dem Ende des QE1 - dem ersten Kaufprogramm der US- Notebank, stürtzten Aktien in den USA im Schnitt um minus 17.1% ab
Nach dem Ende des QE2 - dem ersten Kaufprogramm der US- Notebank, stürtzten Aktien in den USA im Schnitt um minus 21.5% ab
Das Ende des aktuellen Kaufprogramms dem QE3 steht kurz bevor. Bereits im Oktober endet dieses Programm und die Frage stellt sich, was danach passieren wird.

Starke Performance bei Rentenfonds

Das Jahr 2014 war bis dato kein besonders gutes Aktienjahr und besonders die europäischen Börsen quälen sich nach wie vor mit den Unsicherheiten rund um die geopolitischen Probleme in der Ukraine und den Sanktionen gegenüber Russland.

Was machen also kluge Investoren, wenn die spekulativen Aktien schlecht performen? Sie setzen auf konservative Veranlagungen insbesondere auf Anleihen.  So kann sich die Performace unserer Anleihenfonds im Jahr 2014 wahrlich sehen lassen.

Fazit: Je schlechter es um die Aktien steht, umso mehr Geld wandert in konservative Anleihen

Performanceübersicht auf Sicht von 1 Jahr

Unternehmensanleihen Europa: + 9.7%

Unternehmensanleihen Global: +8.5%

Globale Anleihen gemischt: +6.3%

Mündelischer Anleihen: +4.2%

Staatsanleihen ex Europa: +10.2%

Hochzinsanleihen: +2.1%

Währungsanleihen: +3.3%

Zahlen und Angaben ohne Gewähr

Sollten Sie genauere Daten und Fakten zu den einzelnen Anleihenfonds haben wollen, so können sie uns gerne jederzeit telefonisch unter +43 316 810838 oder per Mail an office@j-m.at kontaktieren.

Die Wahrheit über Sparbücher

Es ist wirklich erschreckend,dass ausgesprochen wenige Österreicher wissen, was eigentlich mit ihrem hart erarbeiteten Geld passiert, wenn es auf einem Sparbuch liegt. Wir wollen unseren Kunden die Wahrheit vor Augen halten und aufzeigen, was wirklich mit dem Kapital geschieht. Eines können wir vorweg sagen. Ein Sparbuch bietet nur eine Pseudosicherheit und die Rendite ist sogar negativ.

Zwei Wahrheiten müssen einfach mal offen gelegt werden.

1. Ein Sparbuch ist nicht zu 100% sicher

Viele irren und glauben nach wie vor,dass bei Sparbucheinlagen bei der eigenen Hausbank nichts passieren kann. Ein Sparbuch ist nicht zu 100% sicher ! Warum eigentlich? Nun es gibt zwar eine Einlagensicherung und eine Absichtserklärung des Österreichischen Staates, dass im Fall eines Konkurses einer Bank Sparbucheinlagen bis EUR 100.000,- abgesichert sind. Doch was passiert, wenn der Staat diese Absicht nicht umsetzen kann und er selbst keine Mittel aufbringen kann, um das Vorhaben umzusetzen? Die Antwort ist einfach. Das Kapital ist futsch. Dieses Szenario ist zwar recht unwahrscheinlich, doch wie prekär die Situation am Weltmarkt werden kann, haben wir vor gut fünf Jahren schon einmal zu spüren bekommen. Im Endeffekt ist ein Sparbuch eigentlich nichts anderes als eine Bankenanleihe. Sie leihen einer Bank Geld, und bekommen dafür einen Zins samt Rückzahlungsabsicht. Wenn die Bank jedoch in Konkurs geht, wäre das Kapital theoretisch weg, sofern der Staat nicht einspringen kann.

2. Ein Sparbuch ist ein sicheres Verlustgeschäft

Mit den aktuellen Zinsen können wir definitiv sagen, dass ein Sparbuch ein Verlustgeschäft ist. Warum? Nun es gibt zwei wichtige Nebeneffekte am Kapitalmarkt, welche gern vergessen werden. Zum einen ist dies die 25%ige KEST, welche sich der Staat immer wieder von den Zinsen einbehält. Zum anderen haben wir ein Phänomen,dass sich Inflation und im Volksmund auch Geldentwertung nennt. Somit blicken wir einfach mal darauf, was wirklich mit dem Geld am Sparbuch in den letzten 15 Jahren passiert ist.

1. Aus 100 Euro wurden nach 15 Jahren gerade einmal 113.60 Euro nach KEST. Immerhin eine Rendite von +13.6%

2. Wenn man nun aber noch die Inflation miteinbezieht, kommen wir auf einen Nettoverlust von -15.35%.

Mit diesen Daten ist eines klar. Ein Sparbuch ist ein definitives Verlustgeschäft. Das Geld wird weniger wert und das ist Fakt. Noch dazu ist das Kapital nicht einmal 100% sicher angelegt und dies ist für ein von vorn herein negatives Geschäft nicht wirklich eine gute Ausgangslage.

Die einzige Möglichkeit dieser Abwärtsspirale zu entkommen ist jene, sich Investments zu Nutze zu machen, welche bei ähnlich hoher Sicherheit zumindest mehr Rendite abwerfen, damit das Kapital auch wirklich in seiner Kaufkraft erhalten bleibt.

Die große Enteignung: Zehn Prozent „Schulden-Steuer“ auf alle Spar-Guthaben
QUelle Deutsche Wirtschafts Nachrichten http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/17/die-grosse-enteignung-zehn-prozent-schulden-steuer-auf-alle-spar-guthaben/

Die große weltweite Enteignung wird konkret: Der Internationale Währungsfonds verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt. Der Vorstoß sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen.

Der IWF fordert eine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent auf die Ersparnisse der Bürger in der Eurozone. Begleitet könnte diese massive und flächendeckende Enteignung von Kapital-Verkehrskontrollen sein: Den Euro-Bürgern sollen alle Fluchtwege abgeschnitten werden. Auch dies wird bereits in der Praxis getestet: Am Dienstag stürmte die belgische Polizei 20 Wohnungen in Belgien, deren Besitzer verdächtigt wurden, ein Bank-Konto der britischen HSBC in der Schweiz zu unterhalten (mehr hier).

Ein Testlauf, um zu zeigen, dass die Finanz-Eliten an ihr Geld kommen werden, wenn sie den Zeitpunkt für gekommen halten.

Der Vorstoß des IWF muss jeden Sparer alarmieren.

Denn der IWF ist kein Spaß-Verein.

Der Internationale Währungsfonds ist die Instanz, die gemeinsam mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) und der Weltbank für die Weltwirtschafts-Ordnung zuständig ist.

Der IWF ist kein Debattier-Club. Er ist der Motor für alle Veränderungen im Weltwirtschafts-System. Er hat Einfluss: Im neuen Fiscal Monitor fordert der IWF, dass der Spitzensteuersatz in Deutschland auf bis zu 70 Prozent angehoben wird.

In Berlin laufen die Koalitionsverhandlungen. Sigmar Gabriel wird jubeln. Und Angela Merkel kann sagen, dass ja nicht die Union die Steuern erhöhen will, sondern der IWF warnt, dass eine Steuer-Erhöhung eben alternativlos ist.

Doch das sind – fast – Peanuts zur zentralen Handlungs-Anweisung, die der IWF den ahnungslosen Politikern auf den Weg gibt.

Wenn der IWF eine weltweite Schulden-Steuer fordert, wird sie kommen.

Der Vorschlag ist die erste konkrete Ankündigung einer flächendeckenden Enteignung, um das globale Schulden-Business am Laufen zu halten.

Der IWF-Bericht (hier im Original, Englisch) enthält viele Zahlen und Daten und wird sich, was die Bestätigung der Prognosen durch die Wirklichkeit betrifft, dort einreihen, wo die IWF-Prognosen meist gelandet sind: Im Reich der Irrtümer und Märchen (mehr dazu hier).

Doch es geht nicht um Zahlen und Fakten.

Es geht um eine politische Botschaft.

Und die ist knallhart.

In dem „Fiscal Monitor“ entwickelt der IWF auf Seite 49 des Dokuments in der eiskalten Sprache der Finanz-Technokraten das Szenario, das die Bürger Europas im Schlaf überrumpeln soll:

„Die deutliche Verschlechterung der öffentlichen Finanzen in vielen Ländern hat das Interesse an einer Zwangsabgabe auf Vermögen (capital levy) geweckt. Dies ist eine einmalige Abgabe als eine außergewöhnliche Maßnahme, um die Nachhaltigkeit der Schulden wiederherzustellen. Der Charme einer solchen Maßnahme besteht darin, dass eine solche Steuer erhoben werden kann, bevor es zu einer Steuerflucht kommen kann. Dazu muss der Glaube hergestellt werden, dass diese Maßnahme einmalig ist und niemals wiederholt wird. Die Steuer würde die Bürger nicht verstören. Einige würden sie sogar als fair empfinden.“

Der IWF formuliert, in scheinbar höflich-abwägender Form, eine knallharte Erpressung:

„Die Voraussetzungen für eine solche Steuer müssen geschaffen werden. Doch sie müssen abgewogen werden gegen die Alternativen: Diese wären die Ablehnung der öffentlichen Schulden (also Staatspleiten, Anm. d. Red.) oder Inflation.

Der IWF sagt also: Die Europäer können wählen zwischen einer Zwangsabgabe oder Vermögensentwertung durch Inflation.

Der IWF hat bereits ausgerechnet, wie viel die große Enteignung jeden Bürger der Euro-Zone kosten wird:

„Die Höhe der Steuer müsste bewirken, dass die europäischen Staats-Schulden auf das Vorkrisen-Niveau zurückgefahren werden. Um die Schulden auf den Stand von 2007 zurückzufahren (zum Beispiel in den Ländern der Euro-Zone), ist eine Steuer von etwa 10 Prozent für Haushalte mit einem positiven Vermögensstand notwendig.“

Die Buchhalter des IWF behaupten zwar, dieser Vorschlag sei „theoretisch“.

Doch das haben die Finanz-Eliten immer gesagt: Bei der Einführung der Zwangsabgabe in Zypern etwa. Auch da hieß es, das sei nur ein Modell für Zypern. Nachdem die Revolution ausgeblieben war, setzte sich die Zwangsabgabe als „Blaupause“ durch: Heute bezeichnet sie etwa Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble völlig selbstverständlich als Teil des europäischen Banken-Rettungsprogramms – natürlich bei einer Tagung von IWF und Weltbank (hier).

Die neue Schulden-Steuer soll zusätzlich zur Zwangsabgabe im Falle einer individuellen Banken-Pleite kommen. Während die Zwangs-Abgabe von den Bank-Kunden erhoben wird, ist die Steuer von den Steuerzahlern im Rahmen der Steuererklärung abzugeben.

Bei der neuen Steuer handelt es sich um eine Art Beschlagnahmung, wie Forbes dies in einer sehr interessanten Analyse beschreibt.

Die Rolle von Wolfgang Schäuble für die Strategie des IWF ist von Bedeutung: Wie wir bereits vor Monaten ausgeführt haben, will Schäuble die Euro-Rettung nach dem Muster des „Soli“ bei der deutschen Wiedervereinigung durchführen. In Europa heißt das nicht mehr Soli, sondern „Bail-In“ und „Bail-Out“. Die Bail-Ins – also die Enteignung der Bank-Kunden, soll den Bürger auf eine falsche Fährte schicken: Er soll glauben, dass die Banken selbst zahlen. Doch die Banken haben ihr Geld bei den Schattenbanken angelegt. Dies geschieht in Form von Kunstprodukten, die die Banken für sich selbst geschaffen haben. Man nennt sie Derivate. Die Derivate sind bei der großen Enteignung ausgenommen: Per Gesetz sind sie bei einer Banken-Pleite geschützt (mehr zu diesem gespenstisch-rationalen Prozess – hier).

Für die Herren und Damen der neuen Welt-Finanzordnung ist eine „Schulden-Steuer“ „eine effiziente Lösung“ für das Schuldenproblem in Europa.

Die angedachte Steuer soll die Verschuldung der Krisenländer auf ein Niveau der Schuldenquote vor der Krise bringen.

Das ist ein fatales Konzept: Die neue europaweite „Schulden-Steuer“ würde nämlich nicht dazu führen, dass die jungen Europäer, die von der Krise wie von einem unsichtbaren Tsunami aus der Mitte der Gesellschaft in die Arbeitslosigkeit und Bedürftigkeit gespült wurden, wieder einen Job bekommen.

Die „Schulden-Steuer“, wie der IWF sie wünscht, dient ausschließlich dazu, dass die internationalen Banken befriedigt werden: Sie haben während der Jahre 2007 bis 2011 weiter enorme Risiken aufgebaut. Auch die Schulden-Staaten haben weiter Schulden gemacht, um Wahlgeschenke verteilen zu können. Außer dem König der Niederlande hat kein Staatsoberhaupt seinem Volk bisher reinen Wein eingeschenkt (hier).

Hinter der Forderung des IWF steckt auch ein handfestes eigenes Interesse.

Der Fonds fürchtet um die eigenen, den europäischen Krisenländern zur Verfügung gestellten Finanzmittel. Christine Lagarde, die ehemalige französische Finanzministerin, gute Freundin von Angela Merkel, wegen Unregelmäßigkeiten im Amt von der französischen Justiz verfolgte Chefin des IWF, will ihr Geld wiederhaben.

Der IWF hat das Schulden-Kasino in der Euro-Krise massiv unterstützt.
Die zwischen aufgehäuften Schulden in der Euro-Zone in den vergangenen fünf Jahren betragen locker 500 Milliarden Euro. Ganz genau kann man das nicht sagen, weil auch bei diesen Schulden ohne Ende getrickst und manipuliert wird. Vielleicht ist es sogar das Doppelte.

Kein Mensch weiß das.

Was Mme. Lagarde als Sprecherin der internationalen Finanz-Eliten jedoch weiß: Irgendwer muss für die Party bezahlen – auch wenn die Bürger Europas an dieser Party nicht einmal am Fernseher teilhaben durften.

Bemerkenswert an diesem Konzept ist, dass der IWF nicht sagt, eine Steuer müsse erhoben werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Oder in Bildung zu investieren. Oder die maroden Schulen, Kindergärten oder Straßen zu sanieren. Oder den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, mehr Mitarbeiter zu beschäftigen. Oder Innovation zu fördern.

Der IWF will die Europäer enteignen, um die Europäer zu zwingen, den Schulden-Dienst bei den Banken – private wie öffentliche (EZB und IWF) – sicherzustellen.

Der IWF sagt auch nicht, dass der ganze Schulden-Irrsinn nichts anderes ist als Irrsinn, der schleunigst beendet werden muss.

Der IWF will, dass nach der großen Enteignung weiter Schulden gemacht werden können.

Dabei schreckt der IWF auch nicht davor zurück, die Neid-Karte zu spielen: „Der IWF rechtfertigt diese Steuer mit den Trends einer wachsenden Ungleichheit der Einkommen in den meisten Staaten, die sich durch ein Schwinden der Steuerprogression erklären lässt.“

Damit soll gesagt werden, dass die „vermutete Ungleichheit“ die Reichen begünstige und den Armen schadet.

Doch so, wie diese Steuer angelegt ist, ist das eine blanke Lüge: Jeder Haushalt, der über Vermögen verfügt („positive net wealth“), soll abgezockt werden.

Sparbücher, Anleihen, Aktien, Rücklagen für die Renten – alles wird fällig. Die parallel dazu laufenden Bemühungen zur Abschaffung des Bargeldes erklären sich in diesem Zusammenhang: So erklärt ein Banken-Sprecher vor einiger Zeit, Bargeld sei abzuschaffen, um die Zivilisation zu retten (mehr hier).

Wenn jemand sein ganzes Leben lang keine Schulden gemacht hat und Ersparnisse von 100.000 Euro für das Alter zurückgelegt hat, werden ihm aus dem Stand 10.000 Euro abgenommen.

Die einzigen, die angeblich nicht geschröpft werden sollen, sind insolvente Haushalte. Doch selbst hier kann erwartet werden, dass man Möglichkeiten findet, um auch extrem verschuldete Haushalten noch irgendwo einen „net wealth“ anzuhängen und sie dann unter diese Steuer zu zwingen. Wie das geht, haben wir in Deutschland bei der jüngsten Debatte um Anrechnung von Ersparnissen auf Sozialleistungen gesehen.

Der IWF will allerdings an alle Vermögen. Daher empfiehlt das Papier die Jagd auf die Vermögenden. Erste Streifzüge haben wir bereits gesehen. Der IWF fordert „verstärkte internationale Kooperation, um Steuerflucht zu unterbinden“. Dies soll in Form von Kapitalverkehrskontrollen geschehen. Die internationale Finanz-Elite hat einen ersten Schritt dazu bereits beim vergangenen G 20-Gipfel getan: Dort wurde die vollständige, globale Kooperation der Steuerbehörden aus aller Welt beschlossen. Sie wird 2014 umgesetzt.

Der IWF ist zuversichtlich, dass die globale „Schulden-Steuer“ erfolgreich umgesetzt werden kann:

„Es gibt überraschend viele Erfahrungen mit einer solchen Zwangsabgabe in der Geschichte, auf denen wir aufbauen können. Solche Zwangsabgaben wurden vielfach in Europa nach dem Ersten Weltkrieg erhoben.

Unglaublich.

Jeder weiß, mit welcher Katastrophe dieses dunkle Kapitel der Geschichte geendet hat.

Das ist Faschismus mit Ansage.

AUD-Anleihen bald interessant?

Von 2010 bis Frühjahr 2013 haben wir mit unseren Kunden eine exzellente Performance mit Anleihen im Australischen Dollar erzielen können. Seit dem Trendwechsel im Mai 2013 ist der Euro fast schon wie eine Rakete nach oben geschossen uns es gab auch keinen Grund in der Zwischenzeit sich gegen diesen Trend zu stellen. Nun aber könnten wir vielleicht wieder vor einem Wechsel des Trends stehen. Bereits unter dem Niveau von EUR/AUD 1.50, könnte sich eine größere Korrektur oder gar eine Trendwende abzeichnen. Dies würde also bedeuten, dass der Euro wieder schwächer und der Australische Dollar wieder stärker werden könnte.

Natürlich wäre dies primär eine Währungsspekulation, doch die Veranlagung in AUD-Anleihen würde dem ganzen noch einen netten Mantel verschaffen, zumal man hier noch dazu wesentlich höhere Zinsen bekommt, als im europäischen Raum. Für alle Skeptiker des Euros könnte sich also eine Veranlagung in diesem Segment lohnen.

Chart zur Verfügung gestellt von TC2000.com

Nichts desto trotz gibt es hier aber auch Risiken, denn die Währung könnte sich unter Umständen auch in die falsche Richtung bewegen. Spätestens aber ab einem Niveau von 1.59 müsste man dann aber die Reissleine ziehen, was einem Risiko von rund 6 Prozent entsprechen würde.

Die Goldparty scheint am Ende zu sein

Kommt nun der Goldcrash?

Des öfteren haben wir auf die negativen charttechnischen Entwicklungen bei Gold hingewiesen und dass es wohl nur eine Frage der Zeit sei, bis das längerfristig gebildete Dreieck nach unten brechen könnte. Wir rieten in den letzten Wochen und Monaten vor Goldkäufen ab.

Ende der Woche was es dann soweit und wir brachen mit atemberaubend hohem Volumen nach unten. Gerade das hohe Volumen erhöht die Signifikanz des Durchbruchs, da es ein Zeichen dafür ist, dass sich hier wichtige und große Marktteilnehmer nun endgültig vom Rohstoff verabschiedet haben.


Wohin kann nun das Gold fallen? Nun hier können wir natürlich nur auf die Charttechnik blicken, welche uns zumindest ein mögliches Kursziel vor Augen hält. Nimmt man die Höhe des Dreiecks und subtrahiert diese weiter nach unten, so wäre das theoretische Kursziel bei rund 1.150 zu finden. Natürlich ist dies keine Garantie, da Kursziele aus Formationen nur in etwa mit einer 50-70% Wahrscheinlichkeit getroffen werden.

Zumindest können sich die Goldbullen warm anziehen, denn die nächste Eiszeit scheint nun gekommen zu sein.

Fazit: Es würde zurzeit mehr Sinn machen, sich momentan von physischem Gold zu trennen und das Kapital in Richtung risikoärmerer Rentenfonds umzuschichten.

Hinweise auf mögliche Interessenskonflikte: Der Author hält selbst keine Positionen in Gold.Die Einschätzung beruht auf der persönlichen Meinung des Authors und ist keine wie immer geartete Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Nokia bald über $5?

Lange mussten Investoren in Nokia auf eine Trendwerde nach oben warten, doch mit Ende vorigen Jahres hat diese nun auch endlich, zumindest charttechnisch, eingesetzt. Immerhin ist der Kurs in den letzten Jahren von über 40 auf fast 1 gefallen und das Unternehmen stand fast vor dem Bankrott. Durch neue Kooperationen mit Microsoft und mit der Absicht, wieder neue innovative Produkte auf den Markt bringen zu wollen, konnte die Trendwende im Chart vollzogen werden.

Aktuell befindet sich die Aktie ähnlich wie von September-November 2012 in einer Korrekturphase. Sollte diese Korrektur nun aber nach oben verlassen werden, so könnte ein erneuter Schub im Kurs folgen. Die letzten beiden Schwünge (mit Rechteck eingezeichnet) verliefen beide auf rund $2, was die Vermutung nahe lässt, dass bei einem Ausbruch nach oben ein Kursziel von 5 durchaus realistisch erscheint. Voraussetzung jedoch bleibt der Ausbruch nach oben. Erst dann wird der Wert charttechnisch interessant.

Hinweise auf mögliche Interessenskonflikte: Der Author hälst selbst keine Aktien von Nokia, wodurch kein Interessenskonflikt im Zusammenhang mit der Einschätzung des Authors besteht.Die Einschätzung beruht auf der persönlichen Meinung des Authors und ist keine wie immer geartete Kaufemfehlung. Unter Umständen kann es vorkommen, dass der Author die Aktie selbst für seinen Eigenbestand einkaufen wird.

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Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Investmentanalyse oder Anlageempfehlung bzw. Aufforderung oder Angebot zur Zeichnung oder zum Kauf des erwähnten Produkts dar. Sie gilt weiters nicht als ausreichende Grundlage für eine Anlageentscheidung. Die enthaltenen Informationen und Aussagen stellen eine Einschätzung der Jaindl & Mautz GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung und Veröffentlichung dar und können sich jederzeit ändern. Die Jaindl & Mautz GmbH  kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Mitteilung enthaltenen Daten und Informationen übernehmen und haftet somit nicht für Verluste, die aus der Nutzung dieser Informationen entstehen können. Die historische Wertentwicklung einer Veranlagung ist keine Garantie für eine zukünftige Entwicklung. Der Wert der entsprechenden Anlage kann sowohl steigen als auch fallen.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt gerade keine Positionen in der vorgestellten Aktie.

Hinweis zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Der Autor handelt regelmäßig mit den erwähnten Wertpapieren und besitzt eventuell Positionen in den genannten Wertpapieren.